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(

(Mehrfach-) Diskriminierung

Menschen, die unter mehr als einer Marginalisierung leiden. Zum Beispiel Schwarze und fette Frauen. Dort kommt auch der Begriff Intersektionalität ins Spiel.


*

*ismen

Suffix, kennzeichnet abstrakte ideologische, kulturelle, geisteswissenschaftliche oder ähnliche Richtungen, beispielsweise Rassismus, Ableismus und Sexismus.


A

Alevit*innen

Menschen, die der Religion des Alevitentum angehören.


Anti-kapitalistische Ansätze

Ansätze die gegen das Konzept des Kapitalismus gerichtet ist. Mit "Kapitalismus" bezeichnet man eine bestimmte Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Angebot und Nachfrage bestimmen im Kapitalismus Markt und Produktion.


Awarenesskonzept

Awareness-Arbeit zielt darauf ab, dass sich alle Menschen unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Hautfarbe, Herkunft, Aussehen und körperlichen Fähigkeiten möglichst wohl, frei und sicher fühlen können. Grenzüberschreitende Situationen und (sexualisierte) Gewalt sollen durch Bewusstmachung von Strukturen und deren Reflexion bereits im Voraus verhindert werden. Wenn sie doch auftreten, gibt es geschultes Personal, an das sich betroffenen Personen wenden können, um Beratung, Unterstützung und gegebenenfalls Hilfe zu bekommen.


B

BIPoC

Abkürzung für BlackIndigenous and People of Colo(u)r – Selbstbezeichnung von Menschen, die Rassismuserfahrungen machen.


Be_hinderte

Wenn wir von Be_hinderung oder Be_hinderten sprechen, meinen wir nicht wie im üblichen Sinne eine körperliche Benachteiligung, sondern eine sozial gemachte Kategorie, die nicht »natürlich« ist, sondern Menschen zugeschrieben wird.


Beziehungsanarchie

Die Praxis, selbstbestimmt Beziehungen aller Art individuell zu verhandeln, statt von feststehenden Normen und Regeln dominiert zu führen.


Bodyismus

Der Begriff Bodyismus (auch Lookismus) bezeichnet Diskriminierung und Dominanz, die aufgrund körperlicher Schönheits- und Gesundheitsnormen stattfinden. „Gutes Aussehen“ und ein „gesunder“ Körper sind in unserer Gesellschaft enorm wichtig, um erfolgreich zu sein und ernst genommen zu werden. Vorstellungen davon, was schön und gesund ist, sind kulturell gewachsen, sehr variabel (bspw. galten vor einigen Jahrzehnten mehrgewichtige Frauen als attraktiver und blasse Haut als wichtiger für den sozialen Status als es heute der Fall ist) und individuell unterschiedlich. Dennoch werden (häufig sexistische) Normen und Ideale bezüglich des Körpers bspw. durch Bilder aus der Werbung geprägt und festgelegt. Menschen, die aus diesen Normen fallen, werden dafür oft psychisch oder physisch angegriffen und strukturell – also auf interaktionaler, institutioneller und gesellschaftlich-kultureller Ebene – diskriminiert. Dahinter stecken häufig Vorstellungen von Leistung und Selbstoptimierung im Sinne einer ökonomischen Nutzbarmachung und Produktivität von Menschen, die sich bspw. auch bei Ableismus und Altendiskriminierung finden. In der Geschichte des Rassismus wurden Schönheitsideale immer wieder eingesetzt, um „Rassen“ zu hierarchisieren. Auch heute wird vielfach Schönheit implizit immer noch mit Weißsein gleichgesetzt. Diese Erbschaft des Rassismus wirkt insbesondere noch in ehemals kolonisierten Gesellschaften nach und wird durch die kulturelle Hegemonie der westlichen Welt aufrechterhalten.


C

Cybermobbing

Unter Cyberbullying oder Cybermobbing versteht man die Beleidigung, Bedrohung, Bloßstellung oder Belästigung von Personen mithilfe von Kommunikationsmedien, beispielsweise über Smartphones, E-Mails, Websites, Foren, Chats und Communities.



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